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Es ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je geworden, auf Familienpolitik
aufmerksam zu machen und diese aktiv mit zu gestalten.

Wir freuen uns auf die Befassung mit dem Thema „Kinder stärken.
Wer hilft Kindern, wenn Eltern überfordert sind?“.

Internationaler Tag der Familie

In Familienpolitik Österreich neu bauen!

 

 

Anschließend luden Familienzukunft Österreich und die Zukunftsakademie des BZÖ zum Thema Kindergesundheit zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion ins Palais Epstein. 2012 setze das BZÖ auf den Schwerpunkt Kindergesundheit, erklärte Familienzukunft Obfrau Mag. Heidrun Tscharnutter in ihrer Begrüßung. Moderatorin Ursula Haubner betonte, dass Familie Verantwortung bedeute; nämlich Verantwortung des Staates, aber auch der Eltern für ihre Kinder. Es gelte massiv die Prävention im Sinne eines sozialen Frühwarnsystems auszubauen, denn ein Euro in die Prävention, erspare dem Staat und damit der Gesellschaft langfristig acht bis zehn Euro "Reparaturkosten".

Universitätsprofessor Dr. Reinhold Kerbl, der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kinder und Jugendheilkunde, plädierte für eine Eltern-Kind-Vorsorge auf neuen Beinen, sprach sich für eine Stärkung der Männerrolle aus und verlangte den Abbau bürokratischer Hürden. So seien beispielsweise bis zu 15 Amtswege zu erledigen, bevor man als Eltern einen Rollstuhl für sein Kind erhält. Kerbl forderte hier die Schaffung eines One-Stop-Shop-Prinzips.

Primarius Dr. Klaus Vavrik, der Präsident der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, betonte, dass sich die Krankheitsbilder bei Kindern massiv verändert hätten. Es gebe immer mehr so genannte Lebensstilerkrankungen, chronische und psychosoziale Leiden. Österreich belegt bei Kindergesundheit den 20. Platz von 21 OECD-Ländern und ist innerhalb der EU sogar das Schlusslicht. Die derzeitigen Gesundheitsfolgekosten dieser Entwicklung von rund 1,6 Milliarden Euro pro Jahr würden sich bis 2030 voraussichtlich auf rund 3,7 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Vavrik plädierte für eine viel stärkere Potentialentfaltung.

Für Elisabeth Schausberger, die Geschäftsführerin von KIB - Children Care Verein rund ums erkrankte Kind - ist die zentrale Frage die Betreuung von Kindern im Krankheitsfall. Allein 2011 hätten bei KIB mehr als 1.000 Eltern angefragt, weil sie keine Betreuung für ihr krankes Kind finden konnten. Schausberger plädierte dafür, die Pflegefreistellung für Eltern bei Krankheit des Kindes auszuweiten und den Kreis der Inanspruchnehmer auszubauen.

Langer Tag der Familie - 6.5.2012

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Hotline für vermisste Kinder

Haubner verlangt Meldesystem für abgängige Kinder

Die Einrichtung „eines Meldesystems, einer Hotline 11600 für vermisste Kinder und ihre Verwandten“, forderte die Vorsitzende des parlamentarischen Petitionsausschusses in ihrem Debattenbeitrag und brachte einen entsprechenden Antrag ein. Haubner erinnerte, dass Österreich bereits von der Kommission für das Fehlen dieser Hotline gerügt wurde. Der Petitionsausschuss werde derweilen „Schritt für Schritt zu einem Dienstleister für die Bürger“.

Den Ausschuss zeichne aus, dass Vieles gemeinsam gemacht wird, so Haubner. Deshalb sei es etwa in der letzten Sitzung auch möglich gewesen, 48 Tagesordnungspunkte durchzuarbeiten. „Hier wird gearbeitet und versucht, das Beste für die Bürger und ihre Anliegen zu erreichen“, erklärte Haubner.

Sehr erfolgreich ist laut der Ausschussvorsitzenden auch die vor etwa einem halben Jahr eingerichtete Möglichkeit, auf der Homepage des Parlaments Online-Petitionen und Bürgerinitiativen zuzustimmen. So konnten bereits rund 70.000 Unterschriften gegen die  Vorratsdatenspeicherung gesammelt werden. Weitere Online-Petitionen betreffen etwa das Verhindern von 380 kV-Leitungen oder die Einführung der gemeinsamen Obsorge.

Krankes Kind - Eltern im Beruf!

Rasche Hilfe für Eltern bei der Betreuung kranker Kinder zu Hause

Der Verein "Children Care" unterstützt Familien zielgerichtet in allen Belangen rund um das erkrankte Kind.

www.kib.or.at